Mit PegA steht ein komplettes Programm zur Verfügung, um in Ihrem Unternehmen eine erfolgreiche Gefährdungsbeurteilung für den Teilaspekt psychische Belastung durchführen zu können. Die PegA-Medienmappe enthält Instrumente und Verfahrensbeschreibungen für den Einzelhandel zur Erfassung und Beurteilung von psychischen Belastungen, für die Entwicklung von Maßnahmen zur Gestaltung gesundheitsförderlicher Arbeit und zur Dokumentation im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung.

 

Die PEGA-Befragung ist eine (von 3) Möglichkeiten, die psychischen Belastungen zu analysieren. Die gleichnamige Broschüre „PegA-Befragung“ begleitet Sie Schritt für Schritt von der Vorbereitung über die Durchführung bis zur Rückmeldung der Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung zur Ermittlung und Beurteilung der psychischen Belastung im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung. Der PegA-Fragebogen besteht aus den Teilen Arbeitsbereiche und Tätigkeiten, Angaben zur Person (optional) sowie Arbeitsbedingungen. Mit der PegA-Auswertungshilfe kann der Fragebogen leicht ausgewertet werden. Die Ergebnisse werden grafisch aufbe­reitet. Die Auswertungshilfe unterstützt bei der Beurteilung der psychischen Belastung und bei der Ableitung und Umsetzung von Maßnahmen (hierzu kann die Broschüre „PegA-Von Daten zu Taten“ verwendet werden).

PegA-Befragung

Kombinierbarkeit/Verbindung zu anderen Tools

Mit Instrumenten zum Thema Gesundheits- bzw. Arbeitsschutz wie z. B. dem INQA-Check „Gesundheit“ (zur Überprüfung bzw. Ausschöpfung der Potenziale Ihrer Gesundheits­förde­rung und Ihres Gesundheitsmanagements), dem AKKu-Entlastungsbarometer (Hinführung an das Thema Gesundheit, für Tätigkeiten in denen es um das Heben, Halten und Tragen von Lasten geht), dem GDA-ORGAcheck (zur Überprüfung und Verbesserung der Arbeitsschutzorganisation), der Broschüre „Der Gesundheitstag“, dem Konzept „Ergo Scouts“ und den restlichen Instrumenten des PegA-Programms zu kombinieren bzw. zu erweitern.

Beurteilungskriterien, z.B.:

Weitere Angebote

  • Bezug zum Einzelhandel: speziell für EH entwickelt

  • Demografiebezug: Altersbezug, Generationenbezug, lebensphasenorientiert

  • Voraussetzungen: Grundkenntnisse zur Gefährdungsbeurteilung sind von Vorteil

  • Einsetzbarkeit: in der Regel in Unternehmen/Betrieben mit mindestens 20 Beschäftigten und mindestens 6-8 Beschäftigten pro Arbeitsplatz gut anzuwenden. Auch in filialisierten Strukturen gut einsetzbar;

  • Ausrichtung des Tools: verhältnisorientiert

  • Anwender im Betrieb: Personalverantwortliche, Marktleiter/Filialleiter, Betriebsräte, Geschäftsführende, für Sicherheit und Gesundheit Zuständige, Betriebsarzt-/ärztin

  • Zugang: kostenfreier Download unter: https://www.bghw.de/arbeitsschuetzer/medienshop/arbeitsmittel/pega-befragung

  • Betrieblicher Aufwand: ca. 90 Minuten zum ersten Durcharbeiten (56 Seiten), bei der Durchführung: je nach Unternehmensgröße/Anzahl Arbeitsplätzen

  • Unterstützung für den erfolgreichen Einsatz (Aspekte zur Nachhaltigkeit): verzahntes Vorgehen von Personalverantwortlichen, Betriebsräten, Geschäftsführenden und Mitarbeitenden, umfassende und frühzeitige Information der Beschäftigten, um eine hohe Beteiligung bei der Befragung zu erzielen und Missverständnisse zu vermeiden

Anwendungsbeschreibung und Ziel

© 2017 Gesellschaft für Gute Arbeit