Mit PegA steht ein komplettes Programm zur Verfügung, um in Ihrem Unternehmen eine erfolgreiche Gefährdungsbeurteilung für den Teilaspekt psychische Belastung durchführen zu können. Die PegA-Medienmappe enthält Instrumente und Verfahrensbeschreibungen für den Einzelhandel zur Erfassung und Beurteilung von psychischen Belastungen, für die Entwicklung von Maßnahmen zur Gestaltung gesundheitsförderlicher Arbeit und zur Dokumentation im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung.

 

Die Einführungsbroschüre PegA-Start gibt einen Überblick über den Prozess, die Instrumente und Varianten für den Teil der psychischen Belastung in der Gefährdungsbeurteilung. Es werden die drei PegA-Instrumente vorgestellt, mit denen Sie den Teilaspekt psychische Belastung im Rahmen der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung bearbeiten können. Da der Gesetzgeber die Vorgehensweise bei der Gefährdungsbeurteilung nur sehr grob und abstrakt definiert, müssen Sie als Unter­nehmer/-in die einzelnen Schritte in Kooperation mit dem Betriebsrat festlegen. Dabei haben sich sieben Handlungsschritte bewährt, die in der Broschüre PegA-Start genau erklärt werden. PegA-Start gibt Ihnen einen Überblick über den gesamten Prozess, der auch die gesetzlich vorgeschriebene Dokumentation einschließt, und geht speziell auf den „Davor-Schritt“, die Planung der Beurteilung der psychischen Belastung, ein. Die PegA-Mate­rialien ermöglichen eine Beurteilung der Analyseergebnisse, erleichtern die Dokumentation und unterstützen bei der Entwicklung von Maßnahmen.

 

Ergänzend gibt es eine Praxishilfe in Form einer allgemeinen Präsentation zum PegA-Konzept sowie eine Auswahlhilfe, mit der noch einmal geprüft werden kann, welches Instru­ment für die Bedingungen in Ihrem Unternehmen geeignet ist. Ausgewählt werden kann aus den drei Instrumenten PegA-Experten­check, PegA-Befragung und PegA-Team. Jedes Instrument ist auf unterschiedliche Arbeitssituationen ausgerichtet und hat seine besonderen Stärken. Pro Unternehmen bzw. pro Arbeitsplatz kann eine oder können mehrere dieser Methoden für die Beurteilung der psychischen Belastung im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung gewählt werden. Die Metho­den können auch kombiniert werden, um spezielle Situationen im Unternehmen abzubilden.

PegA-Start

Kombinierbarkeit/Verbindung zu anderen Tools

Mit Instrumenten zum Thema Gesundheits- bzw. Arbeitsschutz wie z. B. dem INQA-Check „Gesundheit“ (zur Überprüfung bzw. Ausschöpfung der Potenziale Ihrer Ge­sundheitsförde­rung und Ihres Gesundheitsmanagements), dem AKKu-Entlastungsbarometer (Hinführung an das Thema Gesundheit, für Tätigkeiten in denen es um das Heben, Halten und Tragen von Lasten geht), dem GDA-ORGAcheck (zur Überprüfung und Verbesserung der Arbeitsschutzorganisation), der Broschüre „Der Gesundheitstag“, dem Konzept „ErgoScouts“ und den restlichen Instrumenten des PegA-Programms kombinierbar und/oder zu erweitern.

Beurteilungskriterien, z.B.:

Weitere Angebote

  • Bezug zum Einzelhandel: speziell für EH entwickelt

  • Demografiebezug: Altersbezug, Generationenbezug, lebensphasenorientiert

  • Voraussetzungen: keine spezifischen, Grundkenntnisse Gefährdungsbeurteilung von Vorteil

  • Einsetzbarkeit: in allen Unternehmensgrößen einsetzbar, filialisierte Strukturen

  • Ausrichtung des Tools: verhältnisorientiert

  • Anwender im Betrieb: Personalverantwortliche, Marktleiter/Filialleiter, Betriebsräte, Geschäftsführende, für Sicherheit und Gesundheit Zuständige

  • Zugang: kostenfreier Download unter: https://www.bghw.de/arbeitsschuetzer/medienshop/arbeitsmittel/pega-start

  • Betrieblicher Aufwand: ca. 60 Minuten zum ersten Durcharbeiten (37 Seiten)

  • Unterstützung für den erfolgreichen Einsatz (Aspekte zur Nachhaltigkeit): verzahntes Vorgehen von Personalverantwortlichen, Betriebsräten, Geschäftsführenden und Mitarbeitenden, Grundqualifizierung der Verantwortlichen, Kombination mit weiteren Werkzeugen betreffen das Thema Gesundheit

Anwendungsbeschreibung und Ziel

© 2017 Gesellschaft für Gute Arbeit