Mit PegA steht ein komplettes Programm zur Verfügung, um in Ihrem Unternehmen eine erfolgreiche Gefährdungsbeurteilung für den Teilaspekt psychische Belastung durchführen zu können. Die PegA-Medienmappe enthält Instrumente und Verfahrensbeschreibungen für den Einzelhandel zur Erfassung und Beurteilung von psychischen Belastungen, für die Entwicklung von Maßnahmen zur Gestaltung gesundheitsförderlicher Arbeit und zur Dokumentation im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung.

 

Das PEGA-Team-Verfahren ist eine (von 3) Möglichkeiten, die psychischen Belastungen zu analysieren. Bei dem Instrument PegA-Team handelt es sich um ein Workshop-Verfahren, mit dem eine Ermittlung und Beurteilung der psychischen Belastung sowie die Entwicklung von Maßnah­men zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen möglich ist. Neben dem Instrument selbst werden nützliche Praxishilfen wie z. B. Plakate, Vorlagen, Infoblätter und Auswertungshil­fen zur Verfügung gestellt. PegA-Team führt mit einer Kombination aus Kurzanalyse und Workshop durch den Teilbereich psychische Belastung im Rahmen der Gefährdungsbeur­teilung. Die Beschäftigten des festgelegten Tätigkeitsbereichs bearbeiten zunächst das PegA-Anforderungsbarometer (Kurzanalyse)auf dem eine Reihe von Arbeitsanforderungen aufgelistet ist, welche die Beschäftigten mit Hilfe von Klebepunkten bewerten können. Zwei Wochen später folgt die PegA-Gesundheitswerkstatt (strukturierter Workshop). Drei bis sechs repräsentative Stellvertreter eines Tätigkeitsbereichs treffen sich, um den Handlungsbedarf bezüglich der einzelnen Anforderungen zu beurteilen. Unterstützt durch ein/n Moderator/in wird gründlich analysiert wo der „Schuh drückt“, der wünschenswerte Zustand beschrieben und gemeinsam Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung entwickelt. Für jeden festgelegten Tätigkeitsbereich wird ein eigenes Plakat Pega-Anforderungsbarometer ausgehängt und eine separate PegA-Gesundheitswerkstatt durchgeführt.

PegA - Team

Kombinierbarkeit/Verbindung zu anderen Tools

Mit Instrumenten zum Thema Gesundheits- bzw. Arbeitsschutz wie z. B. dem INQA-Check „Gesundheit“ (zur Überprüfung bzw. Ausschöpfung der Potenziale Ihrer Gesundheits­förde­rung und Ihres Gesundheitsmanagements), dem AKKu-Entlastungsbarometer (Hinführung an das Thema Gesundheit, für Tätigkeiten in denen es um das Heben, Halten und Tragen von Lasten geht), dem GDA-ORGAcheck (zur Überprüfung und Verbesserung der Arbeitsschutzorganisation), der Broschüre „Der Gesundheitstag“, dem Konzept „Ergo Scouts“ und den restlichen Instrumenten des PegA-Programms zu kombinieren bzw. zu erweitern.

Beurteilungskriterien, z.B.:

Weitere Angebote

  • Bezug zum Einzelhandel: speziell für EH entwickelt

  • Demografiebezug: Altersbezug, Generationenbezug, lebensphasenorientiert

  • Voraussetzungen: Grundkenntnisse zur Gefährdungsbeurteilung sind von Vorteil;

  • Einsetzbarkeit: in allen Unternehmensgrößen einsetzbar, filialisierte Strukturen

  • Ausrichtung des Tools: verhältnisorientiert

  • Anwender im Betrieb: Moderatoren, für Sicherheit und Gesundheit Zuständige, Betriebsarzt-/ärztin, Mitarbeitende, Betriebsräte; Als Verantwortliche (nicht als Durchführende): Personalverantwortliche, Marktleiter/Filialleiter, Geschäftsführende;

  • Zugang: kostenfreier Download unter: https://www.bghw.de/arbeitsschuetzer/medienshop/arbeitsmittel/pega-team 

  • Betrieblicher Aufwand: ca. 90 Minuten zum ersten Durcharbeiten (60 Seiten), bei der Durchführung: je nach Unternehmensgröße/Anzahl festgelegter Tätigkeitsbereiche, Zeitbedarf für PegA-Gesundheitswerkstatt ca. 2,5 Stunden

  • Unterstützung für den erfolgreichen Einsatz (Aspekte zur Nachhaltigkeit): verzahntes Vorgehen der Beteiligten, PegA-Anforderungsbarometer nur in Kombination mit der PegA-Gesundheitswerkstatt einsetzbar - nicht als isolierter Kurzfragebogen, Moderation der PegA-Gesundheitswerkstatt erforderlich (sollte keine direkte Führungskraft der Teilnehmenden sein),  Benennung einer zuständigen Person für PegA-Team zur Organisation des Gesamtprozesses, geeignete Auswahl der Teilnehmenden an der PegA-Gesundheitswerkstatt (Querschnitt, ähnliche Tätigkeiten, geschätzte Mitarbeitende, keine Führungskräfte), freiwillige Teilnahme, innerhalb der Arbeitszeit

Anwendungsbeschreibung und Ziel

© 2017 Gesellschaft für Gute Arbeit